| Übersicht der Trekkingbeiträge | ||
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Peru (5 Wochen) Juni/Juli 2000 © Peter Rotter
Vilcabamba-Treck=Inkatrail
nach Machu Picchu (6
Tage) © bei Peter Rotter
Agenturen:
www.mayuc.com
oder www.incaexplorers.com
Ausrüstung:
Tagesrucksack,
Seesack für die Kleidung, Trekking- kleidung, -schuhe, Regenschutz,
Verpflegung
Organisation:
Gepäcktransportmit
Tragpferde, sowie ein Reitpferd für den Notfall - keine
Hubschrauberrettung möglich
1
Tag Bus Cusco (Sonntagsmarkt
Chinchero) - Mollepata - Treck Mollepata
2795 m - Pampa Soray 3650 m (Camp)
Nach
einem kurzen Markbesuch ging es vom Dorfplatz in Richtung Norden. Vorbei
an Feldern, über einen staubigen Feldweg
vorbei
an einer großen Ranch bis auf ca 3650 m (je nach Kondition). Gehzeit
3-4
Std. super Panorama
2.
Tag Aufstieg zum Camp II 4040 m Gehzeit
ca
6 Std.
Die Route führt weiter
ins Tal hinein, vorbei an Blumenwiesen und kleinen Höfen in die Salkantay
Pampa 4040 m (Camp).
3.
Tag Aufstieg zur Punta Humantay 4550
m (Paß,
Wetterscheide Anden/Urwald) 6 km Gehzeit 2
Std.
Dann zog sich der Pfad am
Westhang des Tales in Richtung Paß steil hinauf. Hier brachten die
Treiber den Göttern Opfergaben.
3 Cocablätter werden
symbolisch gegen Osten gehalten und nach dem Ritual in die Erde vergraben.
Blatt I. "Symbol der Schlange= ist für die Unterwelt, Blatt II. Symbol
der Pampa= ist für die Erde, Blatt III. Symbol der Condor= ist für
den Himmel.
Panoramablick
der
Cordillera Vilcabamba, Nevado Humantay 5917 m und Nevado Salkantay 6271
m
Er ist einer der heiligen
Berge der Anden und verkörpert den „Großen Geist“. Am Paß
Schneetreiben und starker Wind.
Dann stufenweiser Abstieg nach Huayracamachay 3800 m. Vom kargen Hochgebirge, durch tiefgrünen Urwaldgürtel. tropische Vegetation mit u. a. Orchiden, Bromelien usw. bis ins fruchtbare Tiefland und weiter nach Collcapampa 2770 m (Camp) (Zusammenfluß des Rio Collpa und Rio Punocillo) - heiße Thermalquellen (Bademöglichkeit) - Gehzeiten ca. 8 Std..
Aus dem Tagebuch Tags zuvor hatten die Treiber von einem Hirten einen Hammel gekauft. Dieser wurde vom Koch heute für ein Festmahl vorbereitet. Er grub in den lehmhaltigen Boden ein Loch, versenkte Glut, den Hammel mit frischen Kräutern und schloß dieses mit Lehmerde. Nach zwei Stunden war der Braten fertig (butterweich, zart), dazu gab es Gemüse und Kartoffel, sowie Rotwein. Nach dem Essen versammelten sich alle Teilnehmer und die Crew uns Lagerfeuer. Einfach toll die Stimmung.
4.
Tag Collcapampa 2770 m - Wiñaypoco 2500 m - Abra Aobamba
Paß 2800 m - Camp 2550 m Gehzeit ca.
6 Std.
Bis
zur Mittagpause bei Wiñaypoco 2500 m ging
es fast ausschließlich abwärts. Der Weg führte an kleine
Höfen vorbei, die am anderen Flußufer lagen und nur mit einem
Drahtseilkorb per Muskelkraft zu erreichen waren. Nach Wiñaypoco
ging es bergauf - bergab, vorbei an Bananen- und Kaffeeplantagen
(schweißtreibend, schwül, Moskitos)
bis zum Abra Aobamba Paß 2800 m.
Dann ein leichter Abstieg
zum Camp. Trotz der relativ guten Wegverhältnisse waren einige Teilnehmer
am Ende ihrer Kräfte.
5.
Tag Abstieg zur Hängebrücke
am
Rio Urubamba, nahe eines Wasserfalls (steil) Gehzeit
ca.
3 Std. Nachdem die Treiber die Mulis durch den eiskalten Rio Bianco trieben,
mußten wir über eine hohe schwankende Hängebrücke
das andere Flußufer erreichen.
Nun
waren es nur noch 45 Min. bis zur Bahnstation Hydroelectrico. Die Crew
wurde noch vor dem Dorf verabschiedet.
Panoramablick
auf die Berge Machu Picchu - Weiterfahrt mit
dem Zug nach Aguas Caliente (heiße
Thermalquellen - Bademöglichkeit); Übernachtung
**Hotel Aqua Calientes, sauber, Familienbetrieb, empf.
6.
Tag Bus nach Machu Picchu,
evtl. Fremdenführer in den Ruinen, Rückfahrt
mit dem Zug nach Cusco - ***Hotel
Mit dem ersten Bus fuhren
wir hinauf zur archäologischen Stätte der Inkas. Vom Eingang
(Kasse) sind es ca. 45 Min. zum Sonnentor "Inti Punku", bzw. auf den Huanya
Picchu. Von dort oben hat man einen fantastischen Blick auf das gesamte
Areal sowie den Bergen Vilcabamba. Für die Rückfahrt nach Cusco
sollte man den Touristenzug um ca. 16:40 wählen. Er ist schneller,
als der Indiozug und wird von Wachpersonal begleitet. Schlußbemerkung
Der
beschriebene Treck ist anstrengender, als der übliche Incatrail den
alle Agenturen und Veranstalter anbieten. Hier triff man auf keinen Massentourismus,
erst in Machu Picchu wird man von diesem überrollt. Trotzdem ist
Machu Picchu immer noch das Erlebnis in Peru.
Alpamayo-Treck
© bei Peter Rotter
1. Tag Bus Lima - Huaraz 410 km (6-7 Std.) Expreß (Nachtbus) oder Privatbus
2. Tag Organisation, Vorbereitung des Alpamayo Treck (Akklimatisierung 3090 m)
3.
Tag Anfahrt Bus Huaraz - Caraz - Hualacayan
Gehzeit
3-4
Std. - Treffen der Crew.
Anmarsch bis Pampa Hualacayan 3150mGehzeit
2-3
Std.
4. Tag Hualcayan - Huishcash Camp 4250 m, ca.8km Gehzeit 5-6 Std., auf dem Weg präkolumbianische Ruinen.
5.
Tag Huishcash Camp 4250 m - Laguna Cullicocha 4628 m - Gipfel 4835
m
Panorama:Nevado
St. Cruz Norte 5829 m - St. Cruz Chico 5800 m - St. Cruz Grande 6259 m
Weitermarsch
ab
Laguna Cullicocha 4628m–Drillingpaß 4850m (Cullicocha Paß)
und Osoruri Paß 4750m -Jancaruish Valley - Osoruri 4250 m präkolumbianische
Stätte (5-7 Std.) - (Camps zw. 4250 und 4000 m)
Panorama:
Cordillera
Millucocha (Millwaquocha) 5480 m
6.
Tag Osoruri 4250-4000m - Quebrada de los Cedros - Alpamayo Basecamp
4450m (Jancarurish Valley)
Gehzeit
4-5
Std. oder weiter vom Alpamayo Camp zum Jancarurish CampGehzeit
1
½ Std.
Panorama:
Nevado
St. Cruz 6259 m - Nevado Abasraju 5530 m - Alpamayo 5947 m
7.
Tag Ruhetag Wanderung
zum Jancarurish See oder Besteigung des Moränengipfel (Jatunjirca)
5030 m Gehzeit 5-6 Std.
bzw. zum Hochlager 5300m
(Steigeisen, Pickel). Sonnenaufgang, der Alpamayo
im Farbspiel der Andensonne.
8.
Tag Basecamp - Caracara Paß 4830 m (steiler
Anstieg) - Abstieg in die Mayobamba
Schlucht Gehzeit 5-6 Std. - Camp
Panorama:
Nevado Quitaraju 6036 m
- Nevado Abasraju 5530 m - Cruz Grande 6259 m - Chico 5800 m - Norte 5829
m - Alpamayo 5947 m
9. Tag Mayobamba (talauswärts) - Mesapampa Paß 4450 m - Abstieg in die Tayapampa Schlucht nach Huillca 4300 m - Camp 4100 m Gehzeit 4 Std.
10.
Tag Huillca - Yacapampa zum Yanajanca Paß 4600 m (Huirathira)
-Abstieg
Laguna
Sactaycocha - Pishgopampa
Camp 3500 mGehzeit
4-5
Std.
11. Tag Pishgopampa 3500 m - Tupatupa Paß 4350 m - Abstiegin die Tingopampa Schlucht zur Laguna Huecrocha Camp im Jancapampa Tal 3900-4000 m unterhalb des Puajirca Paß Gehzeit 5-6 Std.
12. Tag Jancapampa - Puajirca Paß 4650 m - Laguna Morocochas 4450 m Camp unterhalb des Union Paß Gehzeit 5 Std.
13.
Tag Laguna Morocochas 4450 m - Union Paß 4750 m
Panorama:Taulliraju
5830 m - Artezonraju 6025 m - Paria 5600 m - Chacraraju 6112 m - Yanapaqisa
5460 m
Abstiegins
Huaripampa Tal 4000 m - Paria Camp 3760 m Gehzeit
6-7
Std.
14.
Tag Treck durch das Huaripampa Tal zum Vaqueria Camp 3350 m bei
Dorf Collo, 5 ½ km (3-4 Std.)
Panorama:Chacraraju
(Colcabamba) 6112 m
15.
Tag Transport zum Paß Portachuelo 4750 m - de Llanganuco Tal
(Bus
2 ½ Std.)
Panorama:
Huascaran
6768 m - Huandoy Massiv 6395 m - Nevado Chopicalqui 6354 m Nevado Chacraraju
6112 m und Südseite des Doppelgipfel Nevado Pisco - unser Expeditionsziel.
Von
der Piste im Llanganuco Tal zum Cebollapampa Basislager des
Nevado Pisco 4150 m Gehzeit zu Fuß
2½ Std.
16. Tag Aufstieg zum Hochlager Morena 4800 m Gehzeit 6-7 Std.
17.
Tag Gipfelbesteigung (bzw. Ruhetag)
Nevado Pisco 5752 m. Der
meist bestiegene Gipfel der Cordillera Blanca, ein super Panoramaberg.
Anstieg durch ein Labyrinth aus Fels, Schotter und Eis. (Schwierigkeitsgrad
I-II). Steinmanderl weisen den Weg bis zum Gletscher, meist führt
eine Superspur bis zum Sattel 5350 m.Nach dem Gipfelsieg Abstieg bis zum
Basislager 4000 m
Gehzeiten
10-12 Std.
Gipfelpanorama: Die Eiswände des Huandoy 6160 m, 6395 m, 6070 m, des Aguja Nevada 5840 m, 5886 m, 6025 m, Nevado Caraz 6025 m, Quitaraju 6036 m, Alpamayo 5947 m, Artesonraju 6025 m, Nevado Chacraraj 6112 m, Contrahierbas 6036 m, Pyramide de Garcilaso und das „Dreigestirn“ Chopicalqui 6354 m, Huascaran Süd 6768 m/ Nord 6655 m sowie der Nevado Hualcan 6125 m.
18. Tag Weiterfahrt zur Laguna Llanganuco - Rückfahrt nach Huaraz (3 ½ Std.).
Zusatzprogramm:
(2-3
Tage)
Besuch des Nat.Park Puya
Raimondi und die archäologische Ausgrabung Chavin de Huantar.
Wenn
die Informationen nützlich waren, dann würde ich mich über
ein kurzes mail freuen.
Alpamayotreck/Cordillera Blanca
| Alle Rechte vorbehalten, auch die der auszugsweisen veröffentlichten Übersetzung, Entnahme von Abbildungen, Textentnahme für Zeitungsartikel, ect. nur gegen Anfrage. Werden Angaben aus meiner Homepage zitiert, dann bitte mit Quellenhinweis. Alle Angaben ohne Gewähr - Copyright by Peter Rotter |
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Werden Angaben aus unseren Reiseführern zitiert, dann bitte mit Quellennachweis und Nennung meiner Webseite: www.peter-rotter.de |
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