| Übersicht der Trekkingbeiträge | |||
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Patagonien (4 Wochen) Feb./März 2004 © Peter Rotter
Flugmit
Lan Chile München – Madrid – Santiago de Chile – Punta Arenas – München
KlimaSantiago
de Chile 20°C / Puerto Montt 15°C / Punta Arenas 11°C (starker
Wind)
Beste
Reisezeit November
- Februar (Inlandeis je nach Großwetterlage )
Internet:
www.conaf.cl=
Parque Nacional Torres del Paine www.patagonia-chile.com
Programmvorschlag
von Peter Rotter
I. Santiago de Chile evtl. Stadtbesichtigung – Weiterflug nach Punta Arenas
II.
Punta Arenas, Casa de la Familia (kl.
Pension)
Stadtbesichtigung
–
Museum – Friedhof - Shopping
Ausflug
von Punta Arenas „NP
Magallanes“(Fort Fuerte Bulnes= Stätte
der ersten Siedler Patagonien oder
„Seno
Otway“ (Pinguinkolonie - Halbtagesausflug)
Puerto
Natales Ausgangsort
zum Parque Nacional Torres del Paine
Bus
Punta
Arenas - Puerto Natales 254 km, (3-4Std.) Hotels
und Residencias
in allen Preisklassen
Restaurants für jeden Geschmack, Ausrüstungsverleih,
viele
Trekking Agenturen,
Supermärkte
III. “Trekking im Parque Nacional Torres del Paine“
(Hütten - Zelte) - 7 Tage
1. Tag Bus Puerto Natales - Nationalpak Paine ca. 2 Std. / umsteigen in den Parkbus zum Hosteria Lago Grey ca. 20 Min. Ticketkauf für die Schifffahrt (für 2.Tag) zum Refugio Grey / Treck über den Aussichtsberg Ferrier mit Panoramablick auf den See/Nationalpark ca. 3 Std. zum Camp Pingo Zapata (Hütte mit 3 leeren Räumen)
2.
Tag Schifffahrt zum Gletscherabbruch im Norden
des Lago, ausbooten beim Refugio Grey
Fahrzeit
ca. 2 Std.
(sehr
nah am Gletscherabbruch) - Treck zum Refugio Pehoe / Camping (WC/Dusche)
Gehzeit
ca.
4 Std.
3. Tag Treck zum Campamento Italiano (Zeltplatz im Wald/WC, Mückenplage) ca. 2-3 Std.
4. Tag Treck zum Campamento Britanico 900 m, Gehzeit einfach ca. 1 ½ Std. (gut gekennzeichnet) bzw. weiter ins Valle del Frances, am späten Nachmittag (bergauf-bergab) zum Refugio Cuerres (frisches Brot) / Camping auf der Wiese.
5.
Tag Treck - Hosteria Los Torres Gehzeit
ca.
7 Std. - Camp Chileno Gehzeit
ca.
1 ½ Std. (hier Panoramacafe)
-
Camp Torres Gehzeit ca.
1 Std. Bei der blauen Lagune Gehzeit ca.
1 Std. vor der Hosteria zweigt ein Direktweg zum Campamento Chileno ab.
6. Tag Aufstieg zu den Torres del Paine (Aufstieg zum Sonnenaufgang um 6:00 Uhr ca. 350 Hm Gehzeit 1-1 1/2 Std. -Superpanorama) - Abstieg durchs Valle del Torres bis zur Hosteria las Torres/Camp (Dusche/WC) Gehzeit ca. 3 ½ Std.
7. Tag Treck zum Refugio Laguna Amarga / Guarderia Nationalpark-Eingang Gehzeit ca. 1 ½ Std. Begegnung mit Guanakos (wilde Lamas) Rückfahrt mit dem Bus ca.15:00 Uhr nach Puerto Natales Ankunft 17:00 Uhr.
AnmerkungDer
Paine Nationalpark ist ein besonderes Erlebnis in Südamerika mit typ.
Patagonien Wetter.
Buch
Paine
Nationalpark, Stein Verlag Karte
Torres
del Paine Trekking Map 1: 80.000
Organisation
www.bigfootpatagonia.com
(Wir gingen auf eigene Faust.)
Calafate
Ausgangsort
zum Perito Moreno Gletscher am
Lago Argentino Hotels in allen Preisklassen
Bus
„Sergio
Zalej Santos“ oder „Buses Pacheca“von Natales nach Calafate/Argentinien
Fahrzeit
ca.
3 ½ Std.
Hinweis:Strenge
Essenkontrolle an der argentinischen Grenze, ansonsten problemlos.
IV.
„Trekking- und Bootsausflug“ zum Perito–Moreno
Gletscher Bus (2
Std. einfach)
Abfahrt
7:00
/ Rückfahrt
ca. 19:30 Uhr Wanderung über angelegte
Wege und Pfade/Boottour empf. (Tagesausflug von Calafate)
Punta
Walichu
(Prähistorische
Felsmalereien) mit Taxi von Calafate 7 km am Lago Argentino liegend.
El
Chaltén Ausgangsort zum Fitz Roy und
zum Inlandeis
Bus„Caltur”von
Calafate - El Chaltén ca. 4 Std. 220km (landschaftlich interessante
Fahrt)
V.
„Trekking zu den Basecamp Fitz Roy und Cerro Torre“ (3
Tage)
Ausgangsort:
El Chaltén/Argentinien
Übernachtung
Albergue Patagonia (Travellers Hostel) preiswert, sauber, Selbstverpflegung,
Wäsche waschen möglich,
alpatagonia@infovia.com.ar
Ausrüstung
Wander-, Regen- u. Campingausrüstung, Zelt, Benzinkocher, Verpflegung,
Goretex Anorak empf.
Rundwanderung
1.
Tag El Chaltén
- (zur Abzweigung Mirador Torre) -
Jim Bridwell Camp Gehzeit 3
½ Std. 600 Hm (Zeltplatz im Wald, WC/ Wasser vom Fluss) - leichte
Bergwanderung mit herrlichem Panoramablick auf die Cerro Torre (Möglichkeit
für eine Gletschertour am Glaciar Torre bzw. Trekking zum Campamento
Base Maestri / Biwakhütte).
Aufstieg
am Lago Torre zum Mirador Gehzeit ca.
30 Min. Am Seeauslauf Seil zum Überqueren. (Sitzgurt erforderlich)
2. Tag Treck Jim Bridwill Camp - Lago Madre
- Base Camp Poincenot 750 m (Trekkercamp
mit Blick auf den Fitz Roy)
Gehzeit
ca.
4-5 Std. Plumpsklo, Wasser vom Fluss (sauber). Die Kletterer sind am anderen
Ufer des Rio Blanco. Der Pfad führt durch Wald, über sumpfige
Wiesen vorbei am See mit Panoramablick auf den Fitz Roy.
3.
Tag Aufstieg zur Laguna de los Tres Gehzeit
ca.
1 ½ Std. Vom Trekker-Camp zum Kletter-Camp am Rio Blanco, dann durch
Wald zur Moräne und diese über steile Pfade/Schotter zur Lagune
1260 m/Point 1300 m. Hier steht man den Felswänden des Fitz Roy 3405
m genau gegenüber. Ein Weg führt nach Westen am Ufer entlang
- schöne Fotomotive. Abstieg45-60
Min. Nachmittag Rückkehr nach El Chaltén Gehzeit
ca.
4 ½ Std., vorbei an der Laguna Capri mit letztem Panoramablick auf
das Fitz Roy Massiv. Auch Reitergruppen nehmen diesen Weg.
VI.
Expedition in den Parque Nacional Los Glaciares
„Trekking
über das südliche Inlandeis Patagonien am Cerro Torre“ (5-8
Tage, je nach Wetterbedingungen)
Das bis Mitte des 20. Jahrhunderts noch völlig unerforschte Inlandeis wird bei Trekkern aus aller Welt immer beliebter. Besonders die kleine Inlandeistour westlich des Fitz Roy vom Paso Marconi zum Paso Viento ist „in“.
Organisation:Gustavo
Rapaport www.caminoabierto.com.ar
rgustavo@caminoabierto.com.ar
Ausrüstung
für das Inlandeis: Rucksack
60 l, Schlafsack bis -20°, Isomatte, Hochgebirgsausrüstung, Goretex
Jacke mit Kapuze, Gamaschen, Steigeisen, Skistöcke, Seil, Gletscherbrille,
Sitzgurt, Zelt, Schneeschaufel, Sturmhaube, GPS-Gerät, Benzinkocher
(in Argentinien gut/günstig), Campingausrüstung/Verpflegung,
Schlitten (werden von der Agentur gestellt) Rucksackgewicht ca. 18 - 20
kg pro Person plus Schlitten 20 - 30 kg.
Voraussetzung:Gute
körperliche und physische Verfassung, Gletschererfahrung, Ausdauer,
Teamgeist. Der Trekker (Mann/Frau) muß nicht nur seinen schweren
Rucksack tragen, evt. noch einen Schalenschlitten mit Gepäck
hinter sich herziehen, das Lager mit aufbauen, Schnee/Eiswälle errichten,
sondern auch selber kochen.
Wichtig:Die
Agenturen geben keinen Versicherungsschutz und garantieren keine Rettungsflüge.
1.
Tag El Chaltén - Lago Eléctrico
(Camp I) Ausrüstungscheck, Paß-Registrierung
/ Bezahlung der Parkgebühr bei der örtlichen Polizei für
die Expedition. Mit Minibus ca. 14 km, 30 Min. auf Pistenstraße
in den Park hinein zum Piedra del Fraile - Anmarsch zum Refugio
Los Troncos (privater Campingplatz) Gehzeit
ca. 2 Std. / Permitkontrolle, Weitermarsch am Flussbett entlang,
leicht ansteigend (gelbe Markierung) nach N/W, durch niedrigen Bewuchs
und Blockwerk, später über einen Moränenausläufer in
Richtung Lago Eléctrico Gehzeit
ca.
1 ½ Std. Unterhalb des Polone Gletscher muß dann der Rio Polone,
ein ca. 50 m breiter, eiskalter Gebirgsbach (natürlich ohne Bergschuhe)
durchquert werden. Die Füße schmerzten in der Kälte, die
erste Härteprobe. Der Pfad steigt zum Lago Eléctrico an (zeitweise
über großes Blockwerk/Steine und führt später an einen
Seitenarm herum zu den Felsen des Marconi. Problemlos, aber sehr windig
(zeitweise Sturm), so daß zeitweise die Hände zum Ausbalancieren
notwendig sind.
Auf
dem Geröll in der Nähe der Felsenwände (geschützt vom
Wind) schlugen wir unser 1. Lagerauf
(kein Wasser/WC). Gesamt-Gehzeiten:
5-
6 Std.
2.
Tag Camp I - Paso Marconi 1500 m - Camp II
Huela 800 Hm (Inlandeis-Start) 10 km Gehzeit
7-8
Std.
Nachdem
sich der nächtliche Sturm gelegt hatte, entschloss sich unser argentinischer
Bergführer um 11: 00 Uhr zum Aufstieg. Über einen Rockschelter
und anschließenden Moränenrücken erreichten wir einen Gletschersee,
den es vor 10 Jahren noch nicht gab (Zeugnis der Erderwärmung). Dann
am S/W Seeufer entlang zum Gletscherausläufer. Gehzeit
vom Camp ca. 1 Std. Über Blankeis, durchzogen mit vielen kleinen Wasserlöchern,
erreicht man nach ca. 30 Min. den Gletscher (Steigeisen anlegen - am Seil
weiter gehen). Ab jetzt wird es steil und große Spalten sind zu umgehen.
Vorsicht ist geboten! Von den Wänden können Eisblöcke abbrechen,
darum wird der Aufstieg zum Paß mittig gewählt und erst kurz
vor dem Paß auf die linke Seite gewechselt. Nach passieren einer
Schneekuppe hatten wir nach ca. 2 Std. die höchste Erhebung des Paso
Marconi 1500 m erreicht (ohne Sturm/Orkanböen vor dem alle gewarnt
hatten). Dann ging es leicht abwärts zu den Felsen Cordon Marconi.
Als Windschutz bauten wir eine kleine Steinmauer vor den Zelten auf. Der
erste Blick auf das Inlandeis ließ dieses unendlich erscheinen. Eine
Schweizer Gruppe war noch zum Inlandeis abgestiegen und Ihre Zelte waren
als winzige Punkte auf der Schneefläche zu erkennen.
3.
Tag Camp II - über das südliche
patagonische Inlandeis - Camp III (auf dem Glaciar Viedma) westlich des
Cerro Torre Gehzeit ca.
6 Std. In der Nacht fielen ein paar Schneeflocken. Die ersten Gehversuche
auf dem Inlandeis waren unproblematisch. Doch dann brachen ein Teilnehmer
in den lockeren Pulverschnee und ebenso der Führer bis zum Bauch ein.
Wir seilten uns also wieder an und mit einem Skistock tastete sich der
Bergführer vorwärts. Das Eis neigte sich leicht abfallend in
Richtung Süden N180°. Gegen Mittag traf der patagonische Nordwind
ein und fegte den losen Schnee vom Gletscher, sogar eine Windhose aus Schnee/Eiskristallen
entstand. Tiefe V-Spalten öffneten sich und sie waren in Schrittbreite
zu erkennen. Das Eis schimmerte blau, die Felsengipfel Cerro Piegiorgio
und Cerro Torre waren mit einer Eishaube überzogen und verschwanden
langsam im aufsteigenden Nebel. Nach 4 Std. legte der Führer eine
Teepause auf dem Inlandeis ein, der Wind ließ nach und dunkle Wolken
zogen auf, ein schlechtes Omen. Er versuchte per Satellitentelefon den
Wetterbericht zu erfahren bzw. bei der Agentur nachzufragen, aber keine
Verbindung kam zu Stande. Wir beschlossen weiter zu gehen und plötzlich,
mitten auf dem Gletscher auf einer spaltenfreien Fläche, entschloss
sich unser Bergführer zum Aufbau des Camp III. Wir stellten die Zelte
auf, stachen Schneeblöcke aus und errichteten eine Art Iglumauer in
nördlicher Richtung um das Camp, gerade noch rechtzeitig vor dem nächsten
Eissturm. Die Zelte wurden mit den Steigeisen und Pickel auf dem Gletscher
verankert (war auch notwendig), ein Plumsklo ausgehoben und mit einer Fahnenstange
gekennzeichnet. Für den Kocher gruben wir eine kleine Grube unter
dem Vorzelt, damit der Sturm die Gasflamme nicht löschte. Meine Frau
kochte eine Suppe mit Salamistücken. Doch wir hatten nur 750 g Wurst
und Käse pro Person für 8 Tage dabei und wussten an diesem Abend
noch nicht, wie lange uns die Schlechtwetterfront gefangen halten würde.
Es war für mich nicht die erste Nacht, die ich im Zelt bei Schneesturm
verbrachte, trotzdem dauerte der Tiefschlaf nur kurze Zeit an. Der Sturm
peitschte die Schneekristalle an die Zeltwände und so schaufelte ich
immer wieder den Schnee vom Zelt.
4. Tag Camp III Schneesturm Der Sturm hatte noch nicht nachgelassen und peitschte unaufhörlich Regen und Schnee über das Inlandeis. Unser Schneewall brach in sich zusammen, die Toilettengrube war weggefegt und es wurde empfindlich kalt. Genau so habe ich mir die Durchquerung vorgestellt. Brigitte vermerkte im Tagebuch, „einfach abartig“. Diesen Tag verbrachten wir mit Tee, Suppe und Nudeln kochen, sowie Instandsetzung der Schneemauer und Zeltverankerung. (nachts -10 ° C im Zelt). Für alle Teilnehmer ein unvergessenes Erlebnis.
5. Tag Camp III - Refugio Paso del Viento (Camp IV) 12- 14 km Gehzeit 8 - 12 Std. je nach Lage des Camp III auf dem Inlandeis. Trotz anhaltendem Sturm (bereits seit 24 Std.) und Schneefall brachen wir auf, das Inlandeis zu verlassen. Unser Führer war schon öfters auf dieser Route mit Bergsteigern unterwegs und so half seine Erfahrung eine Spur durch das Spaltenlabyrinth zu finden. Die Abbruchstelle des Inlandeises zum Moränenausläufer ist für Geübte per Abseiltechnik kein Problem. Unser Führer fand sogar eine Stelle, an welcher wir ohne abseilen passieren konnten. Vom höchsten Punkt der Moräne führte dann ein gut ausgetretener, mit Steinmännchen gekennzeichneter Pfad, bergab bis zu einem Bergbach und an diesen links entlang bergauf-bergab zur Schutzhütte. Die Blechhütte bietet 8-10 Trekkern auf zwei Holzebenen Platz zur Übernachtung.
6.
Tag Camp III Refugio Pase del Viento /
(Ruhetag) Wanderungen in der Umgebung
Campo
de Hielo Moränenhügel mit 360°
Panoramablick Gehzeit
2
½ Std. /Abstieg ca.2
Std.
Von
der Hütte nach S/W direkt auf den Nahe liegenden Moränenrücken,
dann leicht absteigen um zum nächsten Hügel zu gelangen. Dann
zu einer großen Mulde absteigen und von dieser über eine Schuttrinne
zwischen den Moro del Refugio und einem Blocksteinaufbau zum Campo de Hielo
aufsteigen (Steinmännchen). Das Panorama zeigt die Berg in Chile „Nunataka
Viedma Kette“, sowie die Berge des Cordon Mariano Moreno im Westen und
die des Fitz Roy im Westen, bis hin zum Paso del Viento, sowie den gewaltigen
Viedma Gletscher den Ausläufer des Inlandeises.
Zum
Viedma Gletscher Gehzeit
einfach
1 ½ Std. Gletscherbegehungen nur am Seil mit Führer empfehlenswert.
Hinweis:
Viele Gruppen gehen vom Refugio über den Pase del Viento - Rio Tunel
in 2 Tagen nach El Chaltén zurück oder buchen die Tour umgekehrt.
Beliebt ist das Inlandeis auch als Skitour bzw. mit Schneeschuhen.
7.
Tag Refugio Pase del Viento - Camp V im Wald
am Viedma Lake 8 km Gehzeit
6 - 7 Std.
Die
Route führte von der Hütte über den Bach, entlang einer
kleinen Lagune nach Süden. Dann über einen mit Moos bewachsenen
Rücken mit schönen Steingartengewächsen, den Steinmännchen
folgend bis zum höchsten Punkt. Abstieg, je nach Witterung, über
sumpfiges Gelände. Vom tiefsten Punkt steigt man wieder über
Geröll leicht bergauf - bergab, erreicht dann ein Plateau und die
mit Schilf bewachsene Laguna de la Yuncos. Vor dem See nach links um einen
Felsrücken zum tiefer liegenden Bachbett absteigen. Der Pfad mit Steinmännchen
gekennzeichnet führt dann am linken Bachlauf weiter. Eine große
Steinpyramide zeigt den Weg nach S/O zum Paso Huemul. Der Pfad bis zu dieser
Stelle (Hangquerung ca. 200 m) erfordert Trittsicherheit.
Hier zeigt sich eine Gletscherzunge unterhalb der Route (Absturzgefahr
/ Gefahrenstelle bei starkem Wind). Nach der Querung sind kleinere gefahrlose
Bäche zu passieren und nach ca. 1 Std. erreicht man einen Aussichtspunkt
unterhalb des Passes. Zuerst ein Stück absteigen und ein Geröllfeld
queren. Dann steil über einen Gras- Mooshang zur Stein-Wasserrinne
queren und über diese, teils verblockt, in Serpentinen zum Paß
aufsteigen (30 Min.). Gehzeit
vom Camp ca. 3 Std.. Spätestens hier bläst wieder der patagonische
Wind. Vom Paß hat man einen fantastischen Panoramablick auf den Viedma
Gletscher und dessen See. Abstieg vom Paß erst über Geröll,
dann durch niedrigen Lengawald, in dem nach ca. 20 Minuten das Camp
V erreicht ist.
Mirador
Vom Klippenrand fällt der Fels ca. 500 m senkrecht zum tiefblauen
Lago Viedma ab, in dem der gleichnamige Gletscher kalbt. Hier befinden
sich auch Nester des Condor. Vorsicht bei
Windböen!
8.
Tag Camp V - Bootsfahrt nach Puerto Aea -
Minibus nach El Chaltén
Der
Abstieg vom Camp V führt durch Wald und Gestrüpp steil
bergab. Einmal musste ein kleiner Felshang überquert werden und nach
ca. 1 Std. Gehzeit hing ein Seil an einem Baum, zur Hilfe beim Abstieg
über einen abgerutschten Waldboden. Nach ca. 2 Std. trifft man auf
einen steilen Wiesenhang, dessen Abstieg hinab zur Pampa führt (Trittsicherheit
erforderlich), bei Regen evt. Seilsicherung. Dann führen mehrere Trampelpfade
durch die Pampa. In der Nähe einer ehemaligen Hirtenhütte könnte
man ein weiteres Camp aufstellen. Nun sind es nur noch 45 Min. durch trockene
Graslandschaft bis zur Anlegestelle. Das Boot
fährt dann noch ca. 1 Std. bis nach Puerto Aea. Hinweis:
Oft wird die Fahrt mit einem Ausflug zum Glaciar Viedma verbunden.
Rückfahrt
ca. 1 ½ Std. über eine staubige Waschbrettpiste mit gecharterten
Minibus.
Schlussbemerkung:
Trotz
der Strapazen war diese Trekkingtour eine der Höhepunkte unserer Patagonienreise.
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Werden Angaben aus unseren Reiseführern zitiert, dann bitte mit Quellennachweis und Nennung meiner Webseite: www.peter-rotter.de |
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